Beschreibung

Lieder, Zaubereien und Gedichte für Kinder ab 4 Jahren
„Olli“ und seine Gitarre „Frieda“ spielen auf wunderbare Art und Wiese mit Gedichten von Heine, Fontane, Goethe, Morgenstern und natürlich auch zeitgenössischen Dichtern wie: Peter Maiwald. Sie befreien die bekannten Texte von ihren etwas angestaubt wirkenden Sockeln und laden ein zu Iyrischen Experimenten nicht nur für die Ohren, denn Mitsingen, -sprechen, und -denken ist angesagt. Nicht Rhythmus und Versmaß, sondern „Spass mit Sprache“ steht im Vordergrund dieser unterhaltsamen Stunde!

Pressestimmen:

„Oliver Steller hat die besondere Gabe, Gedichte zum Leben zu erwecken“ FAZ

„Kinder wie Eltern waren von Anfang an mit unbestechlicher Aufmerksamkeit ganz bei der Vorstellung des Rezitators und Musikers Oliver Steller … es war eben keine literarische Früherziehung im Sinne bildungsstrebsamer Eltern, sondern eher ein spielerisches Miteinander von neugierigen Kindern und ihrem sympathischen Duzfreund Olli“ Rheinische Post

„Schule, und das ist ein schönes Gefühl, kann doch mehr sein als ABC und Einmaleins. Und -Hand aufs Herzchen- an solch einem Abend viilel schöner als RTL oder SAT1…“ Berliner Zeitung

Oliver Steller und seine silberne Gitarre Frieda haben sich eben Freunde gemacht. Und die halten dem Duo die Treue“ Westfälische Nachrichten

Der Westen Die erste Begegnung, die Oliver Steller in seiner eigenen Grundschulzeit mit Gedichten hatte, war alles andere als erfreulich. „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ hieß die Ballade – ein echter Klassiker, den wohl jedes Kind auswendig gelernt hat. Nur eben Oliver Steller nicht, als er es aufhatte. Er kam in der nächsten Stunde dran, blamierte sich vor der ganzen Klasse, wurde ausgelacht und durfte sich mit dem unguten Gefühl, auf ganzer Linie versagt zu haben, wieder setzen. „Danach waren Gedichte für mich erst einmal gestorben“. Dass er über den Umweg der Musik als Gitarrist und Sänger dennoch den Weg zu den Klassikern der deutschen Lyrik und mit ihnen in die erste Reihe der Rezitatoren geschafft hat, ist eine andere Geschichte. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass er sich geschworen und zur Aufgabe gemacht hat, den Kindern von heute einen schöneren und erfreulicheren Zugang zum Gedicht zu eröffnen.

Und das schafft er wohl wie kein anderer. Er bringt die Aula förmlich zum Toben, die Kinder klatschen und singen begeistert mit und kommen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus – wohlbemerkt bei Brecht und Goethe und nicht bei Kinder-Ballermann-Hits à la „Schni- Schna-Schnappi. Die Gratwanderung, die er da zwischen höchstem Anspruch in Sprache, Ausdruck und Niveau einerseits und spielerischem, kindgerechtem Spaß andererseits vollführt, ist wirklich beeindruckend.

Wobei ihm zugute kommt, dass er über die einmalige Fähigkeit verfügt, diese tobende und mit ausgelassenen Kindern gefüllte Aula auch mit einem einzigen Blick wieder zur Ruhe zu bringen. Ob ihm das in die Wiege gelegt wurde oder ob er sich das als Bühnenkünstler mit jahrelanger Erfahrung angeeignet hat, ist nicht sicher, dank seiner vielfältigen Talente hat er die Meute jedenfalls jederzeit im Griff. Mit seiner Dobro – einer Gitarre aus Metall – namens Frieda lässt er Kindergedichte als fetzige Lieder erklingen, mit seinen flinken Händen versetzt er den ganzen Saal mit seinen Zaubertricks in Erstaunen, und mit seinem schauspielerischen Talent macht er auch sperrige Gedichte in alter Sprache, wie den „Zauberlehrling“ von Goethe, auch für Kinder zu einem hochamüsanten Erlebnis. „Man sollte nichts erklären, sondern die Gedichte so inszenieren, dass die Kinder sie verstehen können“, beschreibt er sein Rezept, das er auch bei Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ angewendet hat. Die meisten Kinder können die Ballade schon auswendig und haben sie bestimmt schon oft aufgesagt – so viel Spaß hat sie ihnen aber garantiert noch nie gemacht.

ISBN: 978-3-898-160384

 

Oliver Steller spricht und singt Gedichte für Kinder 1 Hörprobe


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